Klostermühle Wort Zum Monat

Das Wort zum Monat

Das Wort zum Monat ist eine regelmäßige Andacht von Stefan Kiene zu unserer täglichen Flächenlese. Die Flächenlese ist eine Methode, mit der wir an der Klostermühle die Bibel systematisch Jahr für Jahr lesen. Auch an unserer Bibelschule pflegen wir diese Tradition. Das Wort zum Monat können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

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Stolz
Mittwoch, 15. Mai 2019

2.Chronik 26v16 (Elberfelder)
Usija: „Und als er mächtiger geworden war, wurde sein Herz hochmütig, bis er verderblich handelte.“

2.Chronik 28v22
Ahas: „Und in der Zeit seiner Bedrängnis, da handelte er noch treuloser gegen den HERRN…“

Stolz trotz Sicherheit
Usija war zu Beginn seiner Regentschaft ein richtig guter König. Er suchte Gott und der schenkte ihm Erfolg. Die Feinde brachten Usija Geschenke und sein Einfluss in der Region wurde immer größer. Als er Jerusalem zu einer Festung ausgebaut hatte war seine Regentschaft vor äußeren und inneren...

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Vom Fluch zum Segen
Mittwoch, 01. Mai 2019

1.Chronik 4v9 (Elberfelder)
„Und Jabez war angesehener als seine Brüder; zwar hatte seine Mutter ihm den Namen Jabez gegeben, denn sie sagte: Mit Schmerzen habe ich ihn geboren. Aber Jabez hatte den Gott Israels angerufen und gesagt: Dass du mich doch segnen und mein Gebiet erweitern mögest und deine Hand mit mir sei und du das Übel von mir fern hieltest, dass kein Schmerz mich treffe! Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte.“

Der Fluch über Jabez Leben.
Seine Mutter hatte ihn mit Schmerzen geboren und gab ihm deshalb den Namen Jabez. Im Hebräischen verweist der Name Jabez auf den Schmerz. Beide haben dieselbe sprachliche Wurzel. Man könnte daher auch folgendermaßen übersetzen: „Seine Mutter gab ihm den Namen >Schmerz<“ Jabez...

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Wer ist das handelnde Subjekt?
Dienstag, 16. April 2019

2.Samuel 7v8,9 (Elberfelder)
„Und nun, so sollst du zu meinem Knecht, zu David, sagen: So spricht der HERR der Heerscharen: Ich selbst habe dich von der Weide genommen, hinter der Schafherde weg, dass du Fürst sein solltest über mein Volk, über Israel.
Und ich bin mit dir gewesen überall, wohin du gegangen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet. Und ich mache dir einen großen Namen gleich dem Namen der Großen, die auf Erden sind.“

Davids Zeiten der Flucht vor Saul und die Wirren der Machtübernahme nach Sauls Tod sind nun vorüber und ganz Israel hat David als König anerkannt. Davids Königsherrschaft ist etabliert und „Ruhe“ (7v1) kehrt ein. David nutzt diesen Frieden, um sein Reich zu ordnen. Eine wichtige Entscheidung hat er bereits gefällt. Er hat die...

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Die Sünde der Widerspenstigkeit.
Montag, 01. April 2019

1.Samuel 15v23 (Elberfelder)
„Denn Widerspenstigkeit ist eine Sünde wie Wahrsagerei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du das Wort des HERRN verworfen hast, so hat er dich auch verworfen, dass du nicht mehr König sein sollst.“

Wenn man diesen Vers schnell liest, kann man den Eindruck haben, dass Samuel sagt, dass Wahrsagerei, Abgötterei und Götzendienst Sünde sind. Samuel mahnt Saul also vor diesen Sünden des Götzendienstes. Tatsächlich sind Wahrsagerei, Abgötterei und Götzendienst die schlimmsten Sünden, die ein Mensch begehen kann. Der Mensch führt...

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Nach und nach
Freitag, 15. März 2019

5.Mose 7v22 (Elberfelder)
„Und der HERR, dein Gott, wird diese Nationen nach und nach vor dir hinaustreiben. Du wirst sie nicht schnell vernichten können, damit sich das Wild des Feldes nicht gegen dich vermehrt.“

Manchmal kommt man ja doch ins Grübeln, warum der Herr nicht schneller eingreift. Man betet und betet, und nichts scheint sich zu ändern. Man müht sich ab und bringt sich in die Gemeinde ein und niemand scheint neu dazu zukommen. Man kümmert sich um einen Hilfsbedürftigen und er will die Hilfe nicht annehmen. Man geht voll Gottvertrauen eine...

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Arbeit - Dienst – Geschenk
Freitag, 01. März 2019

4. Mose 18v5-7 (Elberfelder)
“Und ihr sollt den Dienst am Heiligtum und den Dienst am Altar verrichten, damit kein Zorn mehr über die Söhne Israel kommt.
Und ich, siehe, ich habe eure Brüder, die Leviten, aus der Mitte der Söhne Israel herausgenommen; euch als Geschenk sind sie dem HERRN gegeben, die Arbeit für das Zelt der Begegnung zu verrichten.
Du aber und deine Söhne mit dir, ihr sollt euer Priesteramt versehen in allem, was den Altar betrifft, und innerhalb des Vorhangs und so die Arbeit tun; als eine geschenkte Aufgabe gebe ich euch das Priesteramt. Der Fremde aber, der sich nähert, soll getötet werden.“

Der Stamm der Leviten wurde als Priesterstamm von Gott erkoren, den kultischen Dienst an der Stiftshütte zu vollführen. Aus diesem Priesterstamm wurde die Sippe Korahs und speziell das Haus Aaron auserwählt, um den Priesterdienst im Heiligtum auszuüben. Alle Priester waren daher aus dem Stamm Levi. Aber nicht alle Leviten waren Priester,...

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Bewegtes Herz
Sonntag, 17. Februar 2019

2.Mose 36v2
“So rief Mose Bezalel und Oholiab und jeden Mann mit einem weisen Herzen herbei, dem Gott Weisheit ins Herz gelegt hatte, jeden, den sein Herz willig machte, ans Werk zu gehen, um es auszuführen.“
 

2.Mose 35v22,29
„So kamen die Männer mit den Frauen: jeder, dessen Herz willig (getrieben) war, brachte Spangen… allerlei goldene Schmucksachen“

In diesen Kapiteln geht es um die Errichtung der Stiftshütte. Es werden die Materiealien für die Stiftshütte zusammengetragen und Handwerker machen sich ans Werk, die Hütte mit all den heiligen Geräten zu erbauen. Dabei wird immer wieder erwähnt, wie sich das ganze Volk von Herzen bei der Arbeit einbrachte. Genau genommen werden hier drei...

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Feiern – Ruhen - Aufatmen
Freitag, 01. Februar 2019

2.Mose 23v12

„Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du feiern, auf dass dein Rind und Esel ruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken.“

An sechs Tagen darf er seiner Arbeit nachgehen und sich den Mühen des Alltags stellen. Aber am siebenten Tag soll es einen Bruch geben, eine Auszeit. In diesem Vers werden drei verschiedene Wörter gebraucht, um zu erklären, was mit der Sabbat-Ruhe gemeint ist: Feiern, ruhen und aufatmen. Das war im Alten Testament der Sabbat (Samstag) und ist...

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Fragen
Dienstag, 15. Januar 2019
Mose 3v9 „Und Gott der HERR rief Adam und sprach: Wo bist du?“ Mose 4v6 „Warum bist du zornig? Und warum senkst du deinen Blick?“ Mose 4v9 „Wo ist dein Bruder?“ Mose 4v10 „Was hast du getan?“

Mensch, wo bist du? Nachdem Adam und Eva von der verbotenen Frucht gegessen hatten, bekamen sie ein schlechtes Gewissen und versteckten sich vor Gott. Es ist schön zu sehen, dass Gott nicht böse ist und sich von den Menschen abwendet. Im Gegenteil, er macht sich auf den Weg zu den Menschen, die sich gerade von ihm abwenden....

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Tot und nutzlos
Dienstag, 01. Januar 2019

Jakobus 2v17 und 20 (Elberfelder)

„So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich tot…Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, dass der Glaube ohne die Werke nutzlos ist“

Probleme mit dem Jakobusbrief.
Viele Leser, die aus der evangelischen Tradition Luthers kommen, haben mit diesem Text Probleme. Diese Verse scheinen der guten Nachricht vom „Glauben allein“ zu widersprechen. Luther selbst ist darüber so irritiert, dass er den Jakobusbrief in der biblischen Reihenfolge nach hinten versetzt...

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Meine Unmöglichkeiten und Jesu Möglichkeiten
Sonntag, 16. Dezember 2018

Hebräer 10v4
„Denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünde wegnehmen.“

Hebräer 11v6
„Ohne Glaube aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass Er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.“

Es ist unmöglich, dass das Blut von Tieren Sünde wegnimmt.

Im Hebräerbrief wird uns eindeutig gesagt, dass alle Tieropfer und alle Blutströme, die je geflossen sind, uns nicht von unserer Sündenlast befreien können. Kein Tierblut hat die Kraft Sünde zu vernichten. Das Blut Jesu Christi allein, hat die Kraft Sünde...

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Mit Jesus wandeln.
Samstag, 01. Dezember 2018

Epheser 5v2,8,15 (Elberfelder)

„Wandelt in Liebe, wie auch Christus uns geliebt…hat…“
„Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.“
„Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise…“

Hier erklärt Paulus ganz praktisch, wie das neue Leben mit Jesus aussieht. Er benutzt im Griechischen das Wort: Wandeln. Wandeln wird hier nicht im Sinne von „verändern“ gebraucht, sondern im Sinne von „bewegen“. Wer wandelt geht gemessenen Schrittes, ruhig und bedacht auf einem Weg. Es ist kein hasten und rennen aber auch kein schlurfen oder...